Der Flexodruck ist ein schnelles und effektives Verfahren mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 610 Metern pro Minute. Typische Anwendungsbereiche sind Etiketten und flexible Verpackungen in großen Mengen. Er kann aber auch anstelle des Offsetdrucks eingesetzt werden, um die Produktionskapazität von Wellpappe und Faltschachteln zu erhöhen. Darüber hinaus wird der Flexodruck für den Druck von Spezialartikeln wie Taschentüchern und Servietten, Einkaufstüten, Dokumentenumschlägen, Kartons und Einwegmaterialien verwendet.
Mehrere Flexodruckereien nutzen Flexodruckmaschinen – tonerbasiert oder mit Tintenstrahltechnologie – für kleinere Auflagen oder Aufträge mit schwankenden Daten. So können sie sich auf ihre größten Druckprojekte konzentrieren und dadurch Zeit und Kosten für Rüstzeiten und Druckvorstufe sparen.
Flexodruckmaschine
Der Flexodruck ist zuverlässig und liefert regelmäßig hochwertige Druckergebnisse; daher wird er häufig für Etiketten und Verpackungen eingesetzt. Eine Lasergravur-Farbwalze, auch Aniloxwalze genannt, steuert die Farbmenge im Druckprozess; ansonsten ähnelt er dem Buchdruck. Das Prinzip ist einfach: Bei jeder Umdrehung einer Walze, die eine Reliefbildplatte trägt, wird Farbe aufgenommen und auf das Substrat aufgetragen.
Die Herstellung gedruckter Elektronik, einschließlich Radiofrequenzidentifikation (RFID), organischer Leuchtdioden (LED), funktionaler Substrate, Leiterplatten und Sensoren, umfasst seit kurzem auch die Flexodruckmaschine.
Dank ihrer flexiblen Konstruktion sind die Polymer-Druckplatten robust genug für Millionen von Drucken. Bei sachgemäßer Lagerung können sie sogar mehrfach wiederverwendet werden. Mit UV-härtenden Farben und einer Vielzahl optionaler Inline-Prozesse und Veredelungen lassen sich Geschwindigkeiten von über 150 Metern pro Minute erreichen; der Druck kann sowohl von Rolle zu Rolle als auch von Rolle zu Bogen erfolgen.
Komponenten einer Flexodruckmaschine
Anilox
Die Aniloxwalzen von Flexodruckmaschinen nehmen die Druckfarbe auf. Unter dem Mikroskop betrachtet, bestehen sie aus Millionen winziger Zellen, die die Farbe absorbieren. Unterschiedliche Zellformen absorbieren die Farbe unterschiedlich. Linien-, Kanal-, Sechseck- und Viereckzellen in verschiedenen Winkeln sind gängige Zelltypen. Die Zelltiefe reicht von spitz zulaufenden bis hin zu abgeflachten Pyramiden mit geraden Einschnitten. Die Anforderungen an die Linien pro Zoll (LPI) hängen von der Zellgröße ab. Eine höhere Linienzahl bedeutet mehr Zellen in der Aniloxwalze.
Die Aniloxwalze kann mit zunehmender Schrumpfung mehr Zellen aufnehmen. Dünnere Farbschichten lassen sich zwar aufnehmen, kleinere Zellporen bedeuten jedoch, dass weniger Farbe aufgenommen wird. Die Farbaufnahme der Zellen wird in „Milliarden Kubikmikrometern pro Quadratzoll“ (BCM) gemessen. Für die Auswahl einer geeigneten Aniloxwalze müssen LPI und BCM aufeinander abgestimmt sein. Bei niedrigem BCM ist LPI hoch, und umgekehrt, da die beiden Größen invers zueinander stehen.
Tinte
Grundsätzlich stehen für Flexodruckmaschinen drei Arten von Flexofarben zur Verfügung: wasserbasierte, lösemittelbasierte und UV/UV-LED-härtende Farben. Um mit der mechanischen Geschwindigkeit der Flexodruckmaschine, die typischerweise zwischen 250 und 500 Metern pro Minute liegt, Schritt halten zu können, müssen die Flexofarben schnell trocknen. Ein optimales Druckergebnis wird erzielt, indem die Flexofarbe während des Druckvorgangs in einem bestimmten Viskositätsbereich, pH-Wert und einer bestimmten Temperatur gehalten wird. Die Temperatur der Farbe konstant zu halten, ist jedoch aufwändig und zeitintensiv. Daher gehört ein automatisches Farbregelungssystem mittlerweile zum Standard bei vielen Flexodruckmaschinen.
Teller
Die Flexodruckmaschine ist leicht an ihrer Druckplatte zu erkennen. Das Druckmotiv wird auf die Flexoplatte übertragen. Die Reliefstruktur der Flexoplatte saugt die Aniloxfarbe auf und überträgt sie beim Drehen auf dem Plattenzylinder oder der Plattenhülse auf den Bedruckstoff. Flexoplatten werden aus Fotopolymeren hergestellt. Die Plattenentwicklung erfolgt mittels Computer-to-Plate (CTP)-Belichtung. Die Flexoplatte wird mit dem durch die Belichtung erzeugten Reliefbild belichtet. Die Rasterung ist die gängigste Methode zur Strukturierung des Reliefs. Typischerweise gibt es drei Rasterverfahren: AM (Amplitudenmodulation), FM (Frequenzmodulation) und XM (Kreuzmodulation), das immer häufiger zum Einsatz kommt.
Substrate
Flexodruckmaschinen verarbeiten eine Vielzahl von Materialien und Substraten. Zu den porösen Substraten zählen beispielsweise Papier, Karton und Pappe, während nicht-poröse Materialien wie Aluminium, PE, PET und PP verarbeitet werden können. Die Substratrollen werden über die Abwickeleinheit in die Flexodruckmaschine eingeführt. Während des Druck- und Trocknungsprozesses muss die Substratspannung präzise reguliert werden. Die Druckqualität hängt maßgeblich von der Fähigkeit ab, eine exakte Substratspannung zu gewährleisten. Dies ist ein entscheidender Unterschied zwischen exzellenten und durchschnittlichen Flexodruckmaschinen.
Abschluss
Durch den Einsatz einer Flexodruckmaschine in ihrem Produktionsprozess können Hersteller einzigartige Verpackungslösungen mit aufwendigen Mustern, brillanten Farben und präzisen Grafiken realisieren. Ob für flexible Verpackungen, Kartons, Etiketten oder andere Druckprodukte – mit einer Flexodruckmaschine erfüllen Sie mühelos und flexibel die unterschiedlichen Kundenbedürfnisse.
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